Die Sieger des Ortsentscheids der Tischtennis-mini-Meisterschaften heißen Carolin Helpenstein, Emily Wehling und Jonas Gerth. Sie setzten sich in den Altersgruppen (8-Jährige und Jüngere, 9-/10-Jährige, 11-/12-Jährige) durch und konnten bei der Siegerehrung Pokale und Urkunden in Empfang nehmen. Gerne hätte sich der Veranstalter TTC BR Fr’dorf-Neurath in der Sporthalle der Viktoria-Grundschule in Frimmersdorf noch ein paar Teilnehmer mehr gewünscht, aber die anwesenden Minis zeigten in drei Altersklassen unter den Augen ihrer Eltern schon sehenswerte Ballwechsel. „Es war eine tolle Veranstaltung“, freute sich die Schirmherrin, Landtagsabgeordnete Heike Troles, die dem Veranstalter durch eine großzügige Spende für sein Engagement dankte. „Die Kinder hatten vor allem Spaß an unserem Sport und einige haben deutlich ihr Talent bewiesen“ äußerte sich 1. Vorsitzender Friedbert Hamacher. Auch Schulleiterin Gabriele Held ließ es sich nicht nehmen, der Veranstaltung einen Besuch abzustatten und die sportlichen Fähigkeiten ihrer Schüler/innen zu begutachten.

Für die Bestplatzierten heißt es nun am 17. oder 18 März sich beim Kreisentscheid für die nächste Runde zu qualifizieren. Über Kreis- und Bezirksentscheide können die „minis“ bis hin zu den Endrunden der Landesverbände spielen. Wer zehn Jahre alt ist oder jünger, dem winkt sogar nach entsprechender Qualifikation die Teilnahme am Bundesfinale 2018. Zusammen mit einem Elternteil sind die Besten der „minis“ dann Gast des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) Trier. Auf die Sieger des Bundesfinals wartet ein Besuch bei einer internationalen Großveranstaltung.

Die mini-Meisterschaften sind die erfolgreichste Breitensportaktion im deutschen Sport. In 34 Jahren haben knapp 1,4 Millionen Kinder in ganz Deutschland daran teilgenommen – und den Tischtennisvereinen nebenbei viele neue Mitglieder beschert. Sie vermitteln den Kleinen nicht nur Spaß, sie waren auch für einige spätere Nationalspieler der erste Schritt beim schnellsten Rückschlagspiel der Welt. Bastian Steger (SV Werder Bremen) ist so ein Beispiel: Er gewann bei Weltmeisterschaften zweimal die Silbermedaille mit der deutschen Herren-Nationalmannschaft und wurde Deutscher Meister im Einzel und Doppel.

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